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Welche Schriftarten und Schriftgrößen eignen sich für eine Unternehmenswebsite?

Die kurze Antwort

Schriftgröße, Zeilenlänge, Abstand und Kontrast wirken zusammen. Wähle eine Schrift nach Lesbarkeit, Markenwirkung und Einsatz. Serifenlose Schriften sind nicht grundsätzlich besser als Serifenschriften. Prüfe längere Texte auf verschiedenen Bildschirmen und bei Vergrößerung, statt allein einen dekorativen Schriftzug zu beurteilen.

Längere Texte als Maßstab

Eine Schrift kann in Überschriften überzeugen und im Fließtext anstrengen. Prüfe ähnlich aussehende Zeichen, Zahlen und Sonderzeichen. Beschränke die Zahl der Schnitte auf das Benötigte. Ausreichend Freiraum hilft mehr als ein wahlloser Wechsel der Schriftfamilie.

Kontrast und Vergrößerung prüfen

Die WCAG nennen für normalen Text grundsätzlich 4,5:1 als Mindestkontrast; für großen Text gelten abweichende Vorgaben. Helles Grau auf Weiß kann schwer lesbar sein. Beispiel: Eine Kanzlei prüft ihre Leistungsbeschreibung in Hell- und Dunkelansicht sowie mit vergrößerter Schrift.

Dateien bewusst einbinden

Webfonts benötigen Ladezeit und passende Nutzungsrechte. Lokale Dateien vermeiden den Abruf von einem externen Schriftanbieter, ersetzen aber keine gesamte Datenschutzprüfung. Hinterlege Ersatzschriften und kontrolliere, ob Texte beim Laden unsichtbar bleiben oder sich stark verschieben.

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Dein nächster Schritt

  1. Prüfe einen längeren Text auf zwei Bildschirmgrößen.
  2. Kontrolliere Kontrast und Textvergrößerung.
  3. Prüfe Lizenz und Ladeverhalten der Fonts.

Einordnung & Quellen

Praxisleitfaden: Die beschriebenen Schritte sind redaktionelle Empfehlungen. Welche Lösung passt, hängt von Angebot, Zielgruppe und technischer Umsetzung ab.

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