Erfahrungen statt Superlative
Babić Rosario und Kollegen untersuchen in einer Metaanalyse den Zusammenhang zwischen elektronischer Mundpropaganda und Verkäufen. Die Ergebnisse unterscheiden sich unter anderem nach Plattform und Produkt. Für eine Unternehmenswebsite ist kein bestimmter Anfragezuwachs ableitbar. Nachvollziehbare Erfahrungen sind dennoch eine sinnvollere Orientierung als unbelegtes Eigenlob.
Referenzen als kleine Projektberichte
Beispiel: Eine Tischlerei könnte einen Einbauschrank mit Ausgangssituation, Materialwahl und Fotos dokumentieren. Ein echtes Kundenstatement ergänzt die Auftraggeberperspektive. Beschreibe nur vorhandene Resultate; erfinde keine Zeitersparnis oder Zufriedenheitswerte. Auch kleine Projekte können aussagekräftig sein.
Passend einordnen und freigeben
Platziere Referenzen bei den zugehörigen Leistungen. Hole erforderliche Veröffentlichungsfreigaben ein und verfälsche Aussagen nicht. Bei Bewertungssiegeln sollte der Ursprung nachvollziehbar bleiben. Aktualisiere Angaben, wenn sich Umfang oder Veröffentlichungsrechte ändern.
Dein nächster Schritt
- Wähle passende abgeschlossene Projekte.
- Sammle belegbare Informationen und Freigaben.
- Verknüpfe Referenzen mit den passenden Leistungen.
Einordnung & Quellen
Die Metaanalyse von Babić Rosario et al. (2016) bündelt 96 Studien zu elektronischer Mundpropaganda und Verkäufen. Unterschiede zwischen Plattformen und Produkten begrenzen die Übertragung auf lokale Dienstleistungsanfragen.
The Effect of Electronic Word of Mouth on Sales (externe Studie, neuer Tab)
Babić Rosario, Sotgiu, De Valck & Bijmolt · 2016
Einordnung: Kontextabhängige Zusammenhänge sind keine garantierte Wirkung für lokale Dienstleistungsanfragen.